Behandlung bei Gürtelrose ( Herpes Zoster)

Herpes Zoster, oder umgangssprachlich meist Gürtelrose genannt, ist eine Nerven-Haut-Erkrankung, verursacht durch das Varizella-Zoster-Virus.
Wer die Windpocken einmal hatte, dem bleibt o.g. Virus im Körper und es nistet sich in den Nervenganglien in der Wirbelsäule, den sogenannten Spinalganglien ein. Dort kann es „schlafend“ über Jahrzehnte verweilen– bis eines Tages das geschwächte Immunsystem ein Ausbrechen des Virus nicht mehr zurückhalten kann. Betroffen sind häufig ältere Menschen. Aber auch Menschen in jungen Jahren, mit geschwächtem Immunsystem, verursacht durch vermehrten Stress oder UV-Strahlung, können erkranken.
Auch Folgen anderer Erkrankungen, wie beispielsweise Krebs, können die Entstehung der Gürtelrose begünstigen.
Durch die (medikamentöse) Drosselung der eigenen Körperabwehr (Immunsuppression) nach einer Organtransplantation oder bei AIDS-Geschwächten, kann es ebenfalls zur Gürtelrose kommen.

Die Erkrankung zeigt sich zunächst durch Juckreiz und einen charakteristischen Schmerz (Nervenentzündung). Einige Tage später – begleitet von einem allgemeinen Krankheitsgefühl- erscheint ein Hautausschlag, bestehend aus kleinen Bläschen, der sich oft, von der Wirbelsäule aus streifenförmig um Rücken, Bauch oder Brustkorb zieht und starke Schmerzen verursacht. Dabei ist meistens nur eine Körperhälfte betroffen, selten beide Seiten. Die Bläschen treten aber nicht nur am Oberkörper auf. Sie können auch andere Körperstellen befallen wie Nacken, Kopf oder die Extremitäten.

Herpes Zoster-Komplikationen sind mit über 20% der Fälle relativ häufig. Komplikationen bei Gürtelrose können auftreten durch Beteiligung des Auges, des Gehörgangs und des Nervensystems. Insbesondere ist aber die Post-Zoster Neuralgie zu erwähnen.
Sie entsteht, wenn die Nerven durch die Erkrankung so stark geschädigt wurden, dass die oft als brennend beschriebenen Schmerzen auch nach dem Abheilen weiter anhalten oder wiederkehren. Die Schmerzen können Monate oder auch Jahre andauern und sind für die Betroffenen eine erhebliche Belastung und zum Teil unerträglich.


Was leistet die Blutegelbehandlung bei Gürtelrose ( Herpes Zoster)?

Um hier ein gutes Ergebnis mit der Blutegeltherapie erzielen zu können, ist es wichtig, dass die Therapie nicht später als 1 bis 3 Wochen nach Auftreten der ersten Bläschen begonnen werden sollte! Beobachtungen haben gezeigt, dass dadurch nicht selten das Erscheinen einer möglichen Post-Zoster-Neuralgie ausbleiben kann.

Dass die Blutegeltherapie (zumindest in o.g. Behandlungszeitraum) bei Gürtelrose eine möglicherweise sogar überlegenere Behandlungsart, im Gegensatz zu medikamentösen Therapien ist, kann in Betracht gezogen werden.
Auch hier werden die positiven schmerzlindernden-, wie auch immunmodulierenden- und entzündungshemmenden Eigenschaften des Egelspeichels genutzt. Durch weitere Bestandteile des Egelspeichels und den darauffolgenden sanften Aderlass, kann die örtliche Durchblutung und Lymphstrombeschleunigung verbessert werden und vielfach dafür  sorgen, dass das betroffene Areal besser mit Nährstoffen versorgt- und das verbrauchte Blut (Abfallprodukte des Zellstoffwechsels) mitsamt den Schlackenstoffen abtransportiert werden kann.

Die Blutegeltherapie lässt sich auch sehr gut und effektiv begleitend zur schulmedizinischen Therapie einsetzen!

Eine Blutegeltherapie in regelmäßigen Abständen kann dazu führen, dass Krankheitssymptome gelindert und auf Dauer die Schmerzmittel reduziert werden können.

Weitere Informationen zu den Gürtelrose Symptomen finden Sie unter www.guertelrose-infektion.de

Wichtige Information: aus familiären Gründen muss ich meine Praxis bis auf weiteres schließen.

Leider kann ich bis auf weiteres keine neuen Patienten mehr annehmen und auch keine Fragen beantworten.

Viele Grüße
Ihre Heike Berner-Walz